Gefrierschrank mit No Frost – Einen Sprung voraus

veröffentlicht am 3. April 2017 in Uncategorized von

Gefrierschrank Test
Egal ob Wärmepumpentrockner, Kühlschrank oder Gefrierschrank: Die Energieeffizienz liegt in Tests an vorderster Stelle. Für eine gute Bewertung im Test sorgen vor allem Technologien, die einerseits dem Nutzer Arbeit abnehmen und dabei auch noch zu Gunsten des niedrigen Stromvebrauchs agieren. Ganz automatisch geht es jedoch nie. Bei allen Geräten auch eine gewisse Eigenarbeit notwendig, um sicherzustellen, dass die Geräte auf lange Sicht ordnungsgemäß funktionieren und auch weiterhin Strom sparen.
 
So ist es bei Wärmepumpentrocknern notwendig, das Flusensieb sowie den Kondensator regelmäßig zu reinigen als auch das Kondenswasser zu entleeren. Vergisst man das, ist das einmal oder zweimal kein Problem, aber spätestens nach zwei Wochen wird man merken, dass die Wäsche nicht mehr richtig trocken wird. Auch verbraucht dann der Wärmepumpentrockner eine Menge Energie mehr als notwendig.
 
Ähnlich sieht es bei Gefriergeräten aus. Jeder kennt das fast schon traditionelle Abtauen des Gefrierschranks, welches früher meist einmal im Jahr getan werden musste, um ein Zufrieren des Gefrierschranksinneren zu verhindern. Vor etwa 15 Jahren kam dann eine Technologie auf den Markt, welche ähnlich wie der selbstreinigende Kondensator beim Wärmepumpentrockner dem Nutzer eines Gefrierschranks viel Arbeit ersparen sollte. Die Rede ist von der No Frost Technologie. Vor ein paar Jahren war ein Gefrierschrank mit No Frost für den normalen Käufer fast unerschwinglich, mittlerweile hat jedes gute Markengerät für einen respektablen Preis diese Technik verbaut. Der Grund dafür ist simpel. Die Geräte verkaufen sich viel besser. No Frost verhindert eine Eisbildung im Inneren des Gerätes zur Gänze. Die beliebtesten Gefrierschränke mit No Frost im Test findet man übrigens auf dieser Seite.
 
Wie funktioniert die No Frost Technik? Zuerst muss man klar stellen, das eine Eisbildung völlig natürlich ist. Öffnet man den Gefrierschrank, tritt immer ein wenig Feuchtigkeit in den Innenraum ein. Diese Feuchtigkeit gefriert und je nach Zeit wird dazu Eis. Es ist also in Wirklichkeit ein Luftfeuchtigkeitsproblem welches im Inneren des Gefrierschranks vorherrscht.
 
Die No Frost Technologie greift genau hier ein: im Prinzip ist diese Technik eine Luftzirkulations- und Luftablasstechnik. Die Luft wird gleichmäßig verteilt und kontinuierlich nach außen geleitet. Sie wird sozusagen abgesaugt und aus dem Gerät geführt. Dieser Vorgang passiert stetig. Öffnet man nun die Türe, und es tritt Feuchtigkeit in den Innenraum ein, wird diese nach dem Schließen der Türe sofort wieder an die Raum Luft abgegeben. Wann muss ich allerdings noch keine Sorgen machen, dass in kleinen oder geschlossenen Räumen die Luftfeuchtigkeit rapide steigt. Die Mengen an Feuchtigkeit in der Luft sind derart gering, dass es zu keiner Schimmelbildung oder ähnlichem kommen kann.
 
Trotzdem stellt sich nun die Frage, welcher Gefrierschrank der Beste ist. Eines ist klar: Die No Frost Technik sollte wirklich nicht mehr fehlen. Denn sie trägt auch maßgeblich zur kontinuierlichen Energieeffizienz bei. Friert ein Gefrierschrank zu, verbraucht das enorm viel Strom.
Aber es gibt noch weitere Aspekte, die einen sehr guten Gefrierschrank ausmachen. Spezielle Umluftsysteme stellen sicher, dass die Luft gleichmäßig verteilt wird und im das gesamte Gefriergut damit gleichmäßig gefroren bleibt. Wenn es schnell gehen muss, gibt es SuperFrost Funktionen, welche den Gefrierschrank für einen gewissen kurzen Zeitraum sogar noch kälter werden lassen.
 
Im verschiedenen Gefrierschrank Tests schneiden Geräte mit No Frost prinzipiell am Besten ab. Sie tragen einfach maßgeblich zum Bedienkomfort bei. Jedoch kosten diese Geräte auch etwas mehr. Hier kann man mit 300 Euro aufwärts rechnen. Zeit ist bekanntlich Geld. Spart man sich das jährliche Abtauen, kostet das in der Anschaffung eben ein wenig mehr.
 


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